Wir machen nicht nur Judo, es finden auch  wieder gemeinsame Freizeitaktivitäten statt.

Judo (auf Deutsch „sanfter Weg“) ist eine Wettkampfsportart aus Japan. Der Begründer Kanō Jigurō entwickelte Judo als einen Kampfsport bei dem nicht die Kraft, sondern die Technik entscheidend ist („Siegen durch Nachgeben“). Als Voraussetzung ist also lediglich Lernbereitschaft und Spaß am Sport nötig, Kondition und Beweglichkeit werden beim Training nach und nach aufgebaut.

Trainiert wird auf einer speziellen Matte (Tatami), in einem weißen Baumwollanzug bestehend aus weißer Hose und Jacke, welcher von einem farbigen Gürtel zusammengehalten wird. Die Farbe des Gürtels repräsentiert den Ausbildungsstand des Judokämpfers (Judoka). Begonnen wird mit einem weißen Gürtel, mit Zeit und Training kann man dann verschiedene Prüfungen ablegen bis zum Schwarzen Gurt.

Neben dem Training gibt es auch Wettkämpfe. Ziel im Kampf ist es, den Gegner kontrolliert auf den Rücken zu werfen, oder durch Würge oder Hebeltechniken zum Aufgeben zu bewegen. Doch das bedarf einer Menge Übung, weshalb Judo-Neulinge zunächst lernen wie man richtig fällt, also Fallen ohne sich dabei weh zu tun, um danach Schritt für Schritt in die Judotechniken eingeführt zu werden.

Judo als Körperertüchtigung bedarf keines wirklichen Mindest- oder Höchstalters. Die Kinder, die ihre Koordination soweit unter Kontrolle haben, um einfache Fall und Wurftechniken zu erlernen, sind meist zwischen 5 und 6 Jahre alt. Zu alt kann man fürs Judo auch nicht werden, selbst für Senioren ist Judo erlernbar und bietet zum Beispiel eine tolle Möglichkeit um fit zu bleiben.