Beim Generationen-Randori unserer Judo-Abteilung trafen sich 14 Teilnehmende im Alter von 12 Jahren bis ins mittlere Erwachsenenalter auf der Matte. Die Gruppe war bewusst gemischt: Einsteiger mit Erfahrungen aus BJJ und Ju-Jutsu, erfahrene Judoka, Wettkämpfer sowie höher graduierte Danträger trainierten gemeinsam.
Gerade in den Ferien ergab sich die Möglichkeit für ein gemeinsames Training. Um 18:00 Uhr waren die Jugendlichen zu ihrer gewohnten Zeit auf der Matte, die Erwachsenen kamen dazu. Zum Einstieg gab es kurze Wettkampfszenen als Video. Die Botschaft war klar: Techniken sind kein Selbstzweck. Auf hohem Niveau können sie, wenn sie konsequent zu Ende geführt werden, den Unterschied zwischen einem verpassten und einem gewonnenen Ippon machen.
Im Training zeigte Andreas konkrete Übergänge vom Stand in den Boden: situativ denken, die richtige Aktion wählen und konsequent durchsetzen. Im Mittelpunkt standen dabei der Juji-gatame (Armhebel) sowie der „Bischof“-Turnover als Lösungen für typische Situationen im Übergang. Besonders wertvoll war das gemeinsame Training über Alters- und Erfahrungsgrenzen hinweg. Jüngere brachten Dynamik ein, erfahrene Judoka Ruhe und Kontrolle. Beides gehört im Judo zusammen.
Ein wichtiges Ziel bleibt es, Jugendliche ab der U15 und Erwachsene stärker zusammenzubringen, um genau diesen Austausch zu fördern.
Interesse am Judo?
Wer Judo einmal ausprobieren möchte, egal ob Einsteiger oder mit Vorerfahrung, ist bei uns herzlich willkommen. Probetrainings sind jederzeit möglich.




